11.01.2020, ab 15:15 Uhr
ca. 300 Zuschauer
Teilnehmer:
FSV Dynamo Eisenhüttenstadt e.V.
SG Dynamo Dresden e.V. III
SG Dynamo Schwerin e.V.
SG Wiesenau 03 e.V.
1. FC Frankfurt e.V. II
SV Eiche Groß Rietz e.V.
SV Wacker Ströbitz Cottbus e.V.
SV Woltersdorf e.V.

Platzierung

  1. 1. FC Frankfurt e.V. II

  2. SG Dynamo Schwerin e.V.

  3. SG Wiesenau 03 e.V.

  4. SG Dynamo Dresden e.V. III

  • Anzahl Spiele SG Dynamo Dresden e.V.: 717
  • Anzahl Spiele 3. Männerteam SG Dynamo Dresden e.V.: 61

Unverhofft kommt oft. Und so gab der massa mir bereits im Dezember bescheid, dass es eine Wiederauferstehung der Dritten zum Hallenturnier des FSV Dynamo Eisenhüttenstadt geben sollte. Vor zehn Jahren wurde die Dritte das letzte Mal eingeladen. Nicht, dass es damals zu Zerwürfnissen kam.  Nein, dass nicht. Leider wurde die Dritte in der Saison 2010/2011 quasi aus dem Spielbetrieb gekegelt und bestritt nach dem letzten Landesligaspiel gegen den FC Grimma am 18.06.2011 kein Spiel mehr. Dem zweiten Männerteam erging es Jahre später ja ähnlich. Zwar wurde dafür ein Future-Team installiert, dass war aber wohl der Witz in Tüten.

Mit freudiger Erwartung ging es also via Cottbus mit dem Zug in einem Ü30-Abteil zu einem Bahnhof mit Stahlwerk, wo an das Stahlwerk noch eine Planstadt angegliedert wurde. Zu Zonenzeiten hieß der Ort Stalinstadt, seit der Wende Eisenhüttenstadt. Insgesamt tat der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt gut daran, an diesem Tag die Dritte und auch die SG Dynamo Schwerin einzuladen. Denn so kamen locker 120 Zuschauer mehr in die Halle, wovon 80-90 aus Dresden anreisten. Davon 70 mit dem Zug. Die Dritte zog die Massen!

Um das Turnier kurz zusammenzufassen: Unerwartet souverän überstand die Dritte die Vorrunde als Tabellenführer mit einem Unentschieden und zwei Siegen. Und das mit Spielern, welche teilweise das letzte Mal vor sechs Jahren aktiv gegen den Ball traten. Doch leider war dann im Halbfinale gegen die Schweriner Schluss. Was aber für mein Dafürhalten dann doch nicht so schwer wog. Wenn nur das Sportliche gewesen wäre. Aber irgendwelche Gesten in Richtung Block, hätte ein Schweriner Spieler lieber unterlassen sollen. Denn wie er diese Geste machte, stand quasi schon ein Fan vor ihm. Beschleunigung von Null auf Jetzt in Sofort. Am Ende reichte es dann leider doch nur zum 4. Tabellenplatz.

Alles in allem ein guter Tag, mit alten Bekannten und vielen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Denkwürdige Spiele der Dritten suchten sich den Weg zurück in die Erinnerung: der Bezirkspokalsieg in Großschweidnitz gegen Hoyerswerda, das Pokalhalbfinale gegen Bischofswerda, Siege in der Landesliga, wie zum Beispiel in Markkleeberg, Bad Muskau auswärts, Meißen auswärts (um ein paar Highlights zu nennen), oder die Spiele, bei denen weniger los war, sich aber in gemütlicher Runde getroffen und gequatscht wurde. Wie zum Beispiel auf der Scheibe von Wacker Leuben. Immer boten die Spiele einen guten Kontrast zur Ersten und die es waren mehr Freiheiten vorhanden. In zehn Jahren gerne wieder. Oder eher….Wir werden ja nicht jünger…

Zu guter letzt wurden übrigens Bullerei und Passanten auf dem Rückweg in Cottbus mit “Nordkorea ist ein Arbeiterstaat, der das Recht auf die Atombombe hat. Heja, heja Nordkorea. Heja, heja Nordkorea!” verwirrt und Fragezeichen auf ihre Stirn gemeißelt.

IHR SEID DIE KRIEGER – WIR SIND DIE FANS (goju)

Ahoj, du hast das Wort.

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