Kopane.de 2025 02.05.2025 1. FC Monheim 1910 e.V. – 1. FC Kleve 63/03 e.V.
02.05.2025, 20:00 Uhr
1. FC Monheim 1910 e.V. – 1. FC Kleve 63/03 e.V.
Monheim/Rhein, Rheinstadion
5. Liga (Oberliga Niederrhein) – 200 Zs. – 1:1

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Anzahl Spiele 1. FC Monheim 1910 e.V. 1
Anzahl Spiele 1. Männerteam 1. FC Monheim 1910 e.V. 1
Anzahl Spiele 1. FC Kleve 63/03 e.V. 1
Anzahl Spiele 1. Männerteam 1. FC Kleve 63/03 e.V. 1
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Das letzte Spiel der kleinen Balkan-Tour. Ja richtig gelesen. Unser letztes Match der Reise fand in NRW statt. Der Oberliga Niederrhein-Kracher 1.FC Monheim 1910 gegen den 1. FC Kleve 63/03. Da schnalzen die Marcel Reif’s dieser Welt mit der Zunge. Warum NRW? Warum Monheim? Nun, wie schon erwähnt, Dy spielte am Samstag in Bielefeld. Monheim, war in Reichweite von Düsseldorf und die Anstoßzeit von 20:00Uhr ermöglichte es uns hier stressfrei anzureisen. Nach einem unspektakulären Rückflug wurden die Zimmer in Düsseldorf bezogen, sich frisch gemacht und der Weg nach Monheim am Rhein angetreten. Dort über den kleinen Stadtkern zum Zollhäuschen gelaufen. Es war Abendbrotzeit. Uns war wichtig nicht als Locals wahrgenommen zu werden und so bestellte jeder für sich ein Kölsch und ein Altbier gleichzeitig. So konnten wir gut gestärkt zum Rheinstadion rüber tingeln. Wir hätten auch mit den autonomen Bussen fahren können, welche ohne Fahrer, bis zu 12 Personen befördern. Wenn wir jetzt doch Locals gewesen wären, ginge dies sogar kostenlos. Seit 2017 bedienen die fahrenden Schuhkartons die Haltestellen in der historischen Altstadt und brettern da mit 11 km/h durch.
Eine relativ moderne Anlage, mit einer kleinen Tribüne und ein paar Stufen auf der Gegenseite begrüßte uns dann. Unter dem Dach waren auch Gästefans aus Kleve. Die Zaunfahne der Kleefse Jonges 01 hing, flankiert wurde diese von einer Freundschaftsfahne mit TuRU Düsseldorf. Da auch Fans aus dem Stadtteil Oberbilk anwesend waren, konnte der aufmerksame Beobachter die kleine, blau-weiße -Casual Old School-Fahne- aus der Landeshauptstadt erspähen. Sehr schön. Diese Kontakte bestehen seit Viertligazeiten. Das Spiel war ein Duell gegen den Abstieg. Beide Teams konnten nicht so richtig und es gab ein 1:1 im Spielberichtsbogen. Der Sportliche musste dem Schiri noch ein Bie… Kölsch ausgeben, da er es ihm gönnerhaft während des Spiels anbot und der Unparteiische es, nachdem Abpfiff lachend einforderte. Ein Mann ein Wort. Das Vereinsheim wurde im allgemeinen gut von den anwesenden 200 Zuschauern frequentiert und teilweise wurden 10 Liter Fässer Kölsch zum Selbstzapfen verkauft. Natürlich hatten die Luis nach einer langen Balkan-Tour nichts Besseres im Sinn, als es den Locals gleichzutun und schwupps stand ebenfalls ein Fass Früh bei uns am Geländer. Also doch halbe Locals. Der stille Teilhaber voll in seinem Element und wie die Bienen umschwirrte die Bande das Objekt der Begierde. Also das Fass, nicht den stillen Teilhaber. Ich hatte jedoch leichte Kopfschmerzen und hielt mich zurück. Der Südbrandenburger konnte wieder einen Schal für seine Sammlung ergattern und war zufrieden. Zurück nach Düsseldorf zog es uns noch gemeinsam an -Die längste Theke der Welt- doch am Kuhstall trennten sich die Wege. Der eine Teil machte dort weiter, wo in Albanien aufgehört wurde, der andere trank gemütlich ein Alt und machte ins Hotel, wir hatten ja morgen ein wichtiges Spiel mit Dy vor der Brust. Der Aufstieg konnte bei der Arminia leider nicht klargemacht werden und unser gemeinsames Aufstiegsbier musste noch eine Woche auf uns warten.
Das war sie nun, unsere kleine Balkan-Tour.
Ein Dank an die Jungs der Torcida Bair und Glückwunsch zur letztendlich gewonnen Meisterschaft des KB Trepça gegen den KB Bashkimi aus Prizren. Ich kann euch den Kosovo nur als lohnenswertes Reiseziel in den Notizblock diktieren. Landschaftlich, kulturell, kulinarisch und geschichtlich kann man hier viel entdecken und lernen. Die lokalen Fanszenen sind gut aufgestellt und haben, wie es auf dem Balkan üblich ist, schon einige Jahre auf dem Buckel. Es wäre für alle Beteiligten natürlich wünschenswert, wenn das Auswärtsfahren nicht unter den gegebenen Repressionen zu leiden hätte. So hat es uns wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht, zusammen zu reisen und gemeinsame Geschichten zu schreiben. (Der Kulturbeauftragte)


autonom fahrende Busse

alter Markt Monheim

keine Locals



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