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02.08.2019, 19:30 Uhr
TSV Marl-Hüls 1912 e.V. II – Fenerbahçe Istanbul Marl e.V. II
Marl, Loekampstadion
Testspiel – 36 Zs. – 3:0
geschätzte Lesezeit ca. 5 Minuten


Und täglich grüßt das Murmeltier Namens Eigentlich. Denn eigentlich hatte ich mir für diesen Tag dick und rot im Kalender das Spiel beim FC Herne 57 auf Asche angestrichen. Am Abend des 01.08. noch mal die Ansetzung geprüft, starrte ich plötzlich ins Leere. Ja wo war sie hin? Denn bei fussball.de war sie nicht mehr zu finden. Da will ich einmal ein Spiel geplant auf Asche sehen und es wird abgesetzt. Aber will ich ein Spiel auf Rasen sehen, wird auf Asche gespielt. Also irgendwas läuft hier doch verkehrt. Nunja, musste ich halt einen neuen Tagesplan erstellen. Denn eigentlich war auf dem Weg nach Herne die Halde Hoheward in Herten als ein Etappenziel angesetzt. Doch da das Wetter eh keine guten Aussichten verlauten ließ, wurde die Halde gestrichen und die Ansetzungen nach halbwegs sinnvollen Spielen durchsucht. „Hmh...Marls Zweite auf UMT….Gegen Fenerbahçe…. Fenerbahçe?...Achso, auch nur eine Zweite und dann nicht mal das richtige Fenerbahçe...sondern ein anderer Marler Verein…..aber immerhin Testspielderby….Was war das nochmal für ein Platz? UMT? Muss das wirklich sein?…..Ach der hat einen Ausbau?...Und ist der Hauptplatz des großen TSV Marl-Hüls?...na dann...auch wenn es weh tut...gekauft!“ Und jetzt dürft ihr raten, was passierte, als ich auf dem Rad saß. Richtig, es begann zu regnen. Noch nicht allzu stark, aber leicht durchnässt war ich bei der Ankunft am Loekampstadion schon. Und weil das noch nicht genug war, war eine viertel Stunde vor Anpfiff noch niemand auf dem Platz und auch das Zugangstor war noch abgeschlossen. Die werden doch nicht? Nein, natürlich nicht. Aber in diesem Moment zuckte die Halsschlagader schon wieder leicht. Die Zeit bis zum Anpfiff verquatschte ich dann mit einem Anwesenden über das Wetter und als seine Bekannten kamen, reichten sie mir auch artig die Hand. Schauten zwar verduzt, wer ich denn wohl sei, aber die türkische Höflichkeit wurde eingehalten. Pünktlich zum Spiel öffneten sich dann die Schleusen am Himmel und die Temperatur fiel schlagartig um mindestens 50°C nach unten. Nee, nee, nee du, war dat kalt. Und das wollte auch wirklich nicht aufhören. So kroch ich die erste Hälfte nicht unter der Tribüne hervor. Allein die kurze Fotorunde in der Halbzeit genügte, dass ich die zweite Hälfte komplett durchnässt und frierend auf Tribüne saß. Die Aussicht auf den Weg durch DIESEN Regen mit dem Rad in die Unterkunft weckte nun nicht gerade die Freude bei mir. Doch fünf Minuten vor dem Ende ließ der Regen nach und ich war wieder motivierter mich aufs Rad zu schwingen. Ist dann halt aber trotzdem dünne, wenn das Wasser halt von der Straße durch die Reifen nach oben gewirbelt wird und dank fehlender Schutzbleche ich trotzdem wieder nass wurde. Der ehemals große TSV Marl-Hüls 1912 e.V. erlebte in der jüngeren Vergangenheit eine Episode in seinem bestehen, die es wohl in der Form nicht allzu oft gibt. Erst wurde im Jahr 2005 das Jahnstadion verlassen und in das Loekampstadion gezogen. Was soweit oftmals hier und da geschieht. So ein Stadionwechsel. Für den Rest, zitiere ich wikipedia:
Sportliche Renaissance und Insolvenz (2010 bis 2019) Zur Saison 2010/11 übernahm Holger Flossbach das Traineramt beim TSV Marl-Hüls, während mit Lothar Gedenk der Geschäftsführer eines Recyclingunternehmens Abteilungsleiter wurde.[1] Gleich in seiner ersten Spielzeit konnte Flossbach seine Mannschaft zur Meisterschaft führen, nachdem der TSV am letzten Spieltag vor etwa 1.800 Zuschauern zu einem 3:2-Sieg beim Verfolger SV Vestia Disteln kam. In der Landesligasaison 2011/12 erreichte die Mannschaft auf Anhieb den vierten Platz und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga. Dort besiegte der TSV zunächst im Elfmeterschießen den SV Rothemühle, wobei TSV-Torwart Marwin Gedenk drei Elfmeter hielt.[9] Nach einem 2:0-Sieg im Endspiel gegen den SC Herford im neutralen Ahlener Wersestadion machten die Hülser den Durchmarsch in die Westfalenliga perfekt.[10] Nach einem sechsten Platz in der Aufstiegssaison 2012/13 wechselte der TSV zur folgenden Spielzeit in die Staffel 2 und ging als Tabellenführer in die Winterpause der Saison 2013/14. In der Rückrunde brach die Mannschaft nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Christian Erwig jedoch ein und beendete die Spielzeit als Tabellenvierter. Im Oktober 2014 wurde Trainer Holger Flossbach entlassen, obwohl seine Mannschaft Platz zwei belegte.[11] Michael Schrank übernahm die Mannschaft und führte die Hülser zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Nach einem neunten Platz in der Aufstiegssaison 2015/16 spielte der TSV ein Jahr später mit um den Aufstieg in die Regionalliga. Im April 2017 geriet der Verein ins Visier der Bochumer Steuerfahndung: Spielergehälter sollen nicht ordnungsgemäß versteuert worden sein. Abteilungsleiter Lothar Gedenk legte daraufhin sein Amt nieder.[12] Dennoch wurde die Mannschaft Vierter, verlor aber am Saisonende die beiden Torjäger Sebastian Westerhoff und Michael Smykacz, die zusammen 40 Tore erzielten. Im September 2017 trat der komplette Vorstand der Fußballabteilung aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit der Vereinsführung zurück.[13] Auch Trainer Michael Schrank gab seinen Posten auf, während die Spieler eine Zusage erhielten, den sportlich und finanziell angeschlagenen Verein zum 1. Januar 2018 ablösefrei verlassen zu können. Schließlich zog der Verein am 6. Oktober 2017 die Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus der Oberliga zurück, nachdem die Spieler den Vorschlag abgelehnt hatten, auf einen Teil ihrer Bezüge zu verzichten, um den Spielbetrieb bis zur Winterpause aufrechterhalten zu können.[14] In der Saison 2018/19 ging es für den Verein in der Westfalenliga weiter. Am 14. Januar 2019 stellte der Verein einen Insolvenzantrag.[15] Zwei Monate später zog der TSV seine Mannschaft aus der laufenden Saison zurück, was nach der Spielordnung einen Zwangsabstieg in die Kreisliga C bedeutet.[16] Gegenwart (seit 2019) Durch die Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Kreisliga C konnte der TSV Marl-Hüls einen Neuanfang in der Kreisliga B machen.
  Long story short: Der Fall von der Oberliga Westfalen über die Westfalenliga 2 in die Kreisliga B innerhalb von zwei Jahren. In den 60iger Jahren spielten die Marler sogar mal in der zweitklassigen Reginalliga West. Und genau diese, also nicht diese, aber Regionalliga West, sollte es für mich am nächsten Tag geben. Und das zweite geplante Spiel auf Asche, diesmal sogar Pokal, beim SC Pantringshof. (goju)






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