Nach dem Spiel in Bischofswerda und dem Highlight-Match gegen die alte Dame waren wir noch auf einer Hochzeitsfeier in Birkwitz, Nähe Dresden. Dort wurde ordentlich getanzt und gesungen. Auch von dieser Stelle, wünschen wir dem Brautpaar eine glückliche und schöne Ehe! Sehr spät ging es dementsprechend ins Bett. Am nächsten Morgen wurde noch in der Bude vom stillen Teilhaber gefrühstückt, um danach zum 5. Liga-Match in den Plzeňský Kraj aufzubrechen. Slavoj Koloveč bat zum Tanz gegen den SK Rapid Plzeň. Thema war einmal das gestrige Spiel gegen die Hertha und unsere große Reise nach Peru und Bolivien. Diese startete nämlich für einen Teil, den Westteil, der Luis-Reisegruppe am morgigen Montag ab München. Wer gut in Geografie ist, wird nun eruiert haben, dass unser heutiges Spiel grob auf dem Weg in die bayrische Landeshauptstadt lag. Die Gruppe Ost flog ab Berlin. Koloveč liegt im Bezirk Domažlice bei der Bierstadt Plzeň. Im Auto des Sportlichen waren der Jungspund, der Georgier und ich dabei. Die letzten 25 Kilometer ging es über Holperpisten durch Dörfer und Dörfchen. Wir hörten uns den Podcast des AufRuR-Interviews mit dem BFU an. Nach interessanten Einblicken in die Interna zur Erstellung des Heftes, kam man bei strahlendem Sonnenschein und ordentlichem Wind pünktlich am kleinen Mestský Stadion in Koloveč an.
Alle hofften auf DIE Stadionwurst in unserem heißgeliebten Nachbarland. Natürlich gab es eine Klobása. Zwar nicht die beste Variante, aber zwei pro Person gönnte man sich trotzdem. Es gab Gambrinus und Pilsner Urquell. Neben der überdachten Tribüne organisierten wir uns einen kleinen Stehtisch und genossen das Ambiente. Die Heimfans hatten ein paar Fahnen und eine Trommel am Start und machten bierselig ihr Ding. Sehr angenehm. Das Spiel war flott und die Sonne war auch die ganze Zeit am Scheinen. Nur der Wind war ein bisschen zu viel. Dem Grillmeister flogen auch die ganzen Servietten um die Ohren und ich hatte irgendwann die Blume von meinem Bier im Gesicht. Hat zum Glück niemand richtig mitbekommen. Der Georgier meinte richtigerweise, wenn er den Wind eine hauen könnte, würde er jetzt eine fangen. Das Spiel endete 1:1 und wir zuckelten auch gleich los Richtung München. Unser Flug ging am Ostermontag recht früh und das Wochenende war für alle mit wenig Schlaf verbunden. Auf nach Peru. Nächster Halt Lima.
(Der Kulturbeauftragte)
