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16.05.2016, 17:00 Uhr
SV Pesterwitz e.V. – SG Motor Freital e.V.
Freital, Sportplatz Pesterwitz
Pokalhalbfinale Sächsische Schweiz/Osterzgebirge – 131 Zs. – 0:1

Montag, Feiertag, aufstehen, Frühstück essen, Training, nach Hause kommen, Mittag essen, auf das Fahrrad setzten und nach Pesterwitz fahren, über den Gegenwind mit Böen bis zu 41 km/h abkotzen, noch mehr kotzen, als es die Saalhausener Straße empor geht und die Böen mich fast rückwärts fahren lassen. An das Training also noch eine Kraft-Ausdauer-Einheit angehangen. Am Sportplatz angekommen, der Schweiß lief am Körper herab, der Kassierer fragte, warum ich so durchgeschwitzt bin. Ob ich bergauf gefahren wäre. Ich antwortete, dass es nach Pesterwitz nur bergauf geht. Er gibt mir den Tipp, dass ich mich nicht verkühlen soll, weil so warm ist es leider doch noch nicht. Irgendwo ans Gestänge stellen, lümmeln oder gammeln, Choreo der Motor-Ultras angeschaut, keine stimmlichen Regungen vernommen – quasi waren die Motor-Ultras in kleinen Gruppen ohne Gesänge unterwegs. Das Spiel angeschaut, welches in den ersten Minuten durch Motor dominiert wurde, alsbald flachte aber auch das ab. SMS an Loskinho rausgeschickt (ja, bei mir heißt WhatsApp noch SMS!), wo er sei, wollte er doch auch herkommen. Er schrieb zurück, dass er gerade erst auf dem Sofa aufgewacht ist. Wieder der Langeweile hingegeben, die neben mir stehenden Dorfclub-Atzen unterhielten mich mehr schlecht als recht mit ihren Dummlab. Pfiff, Halbzeit. Zwei bekannte Gesichter tauchen aus der Menschenmenge auf – die zweite Halbzeit war gerettet, ich muss noch nicht vor lauter Langeweile sterben. Anpfiff zweite Halbzeit, wir quatschten über Dies und Das, abschließende Fotorunde, der Kassierer sieht mich und fragt, ob ich abgeschwitzt hatte. Ich antwortete ja, doch sei mir jetzt auch merklich kühler. Abpfiff des Spieles, welches Motor mit 1:0 gewann und somit im Pokalfinale auf Chemie Dohna in Graupa trifft. Verabschiedet, auf das Fahrrad geschwungen und bergab noch mal ordentlich Abkühlung durch Fahrt- und (Achtung, denn surprise, surprise) GEGENwind abgeholt. Wieder über den Gegenwind abgekotzt, wenigstens keine Böen mehr. Einhundert Meter vor der Haustür pfeift aus dem Hinterrad die Luft – Platten! Danke! EIN.HUNDERT.METER.VOR.DER.HAUSTÜR! Am nächsten Tag 62 Euro in einen neuen Schlauch und Mantel investiert. Nächste weitere Fußballausfahrt mit ÖPNV oder ähnlichen Fortbewegungsmitteln somit gestrichen. Kümmer ich mich halt weiter um meine Balkonpflanzen. (goju)




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Ahoj, du hast das Wort.

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