Football Club de Metz – Red Star Football Club
Metz, Stade Saint-Symphorien
2. Liga (Ligue 2) – 22369 Zs. – 2:2
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| Spiele zwischen diesen beiden Mannschaften bei Kopane.de | 1 |
| Anzahl Spiele Football Club de Metz | 3 |
| Anzahl Spiele 1. Mannschaft Football Club de Metz | 3 |
| Anzahl Spiele Red Star Football Club | 3 |
| Anzahl Spiele 1. Mannschaft Red Star Football Club | 3 |
| Einträge zum Stade Saint-Symphorien in Metz bei Kopane.de: 4 | |
| Kapazität: 28.786 | Auslastung bei diesem Spiel: 78% |
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Hallo werte Stammleser und Kopane-Freunde,
es ist mir ein Vergnügen mich aus der Versenkung zurückzumelden. Meine privaten Umstände ließen und lassen es auch immer noch nicht zu, meinem Hobby in angemessenem Umfang nachzugehen. Aber es ist wie es ist, manchmal kommt man aber dann doch raus.
Für unseren Osterausflug haben wir uns Metz rausgesucht, da der Verein unseres Herzens, am Ostersonntag, nicht weit weg spielte und sowohl die Stadt als auch das Stadion samt Fanszenen einiges zu bieten haben.
Über die Stadt, rund um die wunderschöne Kathedrale (Stephansdom), welche zu den größten gotischen Kirchengebäuden Frankreichs gehört, habe ich bereits in einem älteren Bericht geschrieben. Für das perfekte Insta-Foto sei euch die Mosel-Brücke „Moyen Pont“ ans Herz gelegt. Von da aus hat man einen wunderschönen Blick auf Tempel Neuf und den Stephansdom. Ein Bier -aber bitte kein Belgisches- könnt ihr auf dem Platz „Le Salon Bleu“ zu euch nehmen. Hier spielt sich das Leben ab und das Ambiente ist französisch, wie es französischer nicht sein kann.
Vor der Stadttour setzte uns der Herrgott (es ist schließlich Ostern) die Autofahrt. Die Autobesatzung bestand aus dem Kulturbeauftragten (der tatsächlich mal selbst am Steuer saß), dem stillen Teilhaber, dem Südbrandenburger und neu dabei, Mutz jr. Man kann sich vorstellen, dass bei so einer Truppe nicht viel geistreiches an Konversation zusammenkommt, so wurde z.B. bei der Vorbeifahrt an Mannheim vom Kulturbeauftragten angesprochen, dass kein Ostdeutscher mit einem Gürtel auf andere Fans einschlagen würde. So geschehen, beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Mannheim und Dresden in Dresden. Meine Antwort darauf war „na logisch würde das kein Ostdeutscher machen, Ostdeutsche tragen ja auch nur Jogginghosen“.
Der Südbrandenburger hat von seinen Erlebnissen in allen möglichen Altherrenteams berichtet, in denen er u.a. mit Roy Präger zusammenspielte. Das uferte dann soweit aus, dass Roy Präger plötzlich eine Munz“präger“ei besaß und auf den 100€-Schein ge“prägt“ wurde. Das muss man sich erstmal alles ein“prägen“. Okay, okay, genug Schwachsinn für heute.
Mit unterschiedlichen Alkoholfüllständen in Metz angekommen, machten wir uns auf den Fußmarsch von unserer Gourmet-Unterkunft zum Stephansdom. Nach dem kulturellen Teil der Reise ließen wir uns auf dem Place Saint-Jacques nieder und ließen den Herrgott (Ostern) einen guten Mann sein. Bei herrlichem Wetter dezimierten wir die Bier- und Aperolbestände, ehe der Rest unserer Reisegruppe (der Sportliche, Kiéls und der Georgier) zu uns stieß. Neben den bereist geplanten Weggefährten trafen wir auch noch Freunde aus der Heimat und es gab ein großes „hallo“.
Auf dem Place Saint Louis wurde noch einmal Kriegsrat gehalten und (standesgemäß) dem Wein gefrönt, ehe wir uns auf den Fußmarsch zum Stade Saint-Symphorien machten. Auf dem Weg haben wir uns die Länderpunkt-Biere der Jungschen schmecken lassen. Natürlich bekam der stille Teilhaber das widerwärtigste Bier der Welt spendiert „Duvel“.
Das kulinarische Highlight erwartete uns vor dem Stadion, in Form einer Merguez, die ihresgleichen sucht.
Das Betreten des Stadions gestaltete sich unproblematisch und ging, aufgrund der Weitläufigkeit auch recht schnell. Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat, aber jemand meinte das Stadion könnte auch in England stehen. Ich stimme zu. Zwei aus unserer Gruppe haben sich zu einem Foto mit dem Metz-Maskottchen hinreißen lassen. Der Kommentar zu dem Foto: „Das Vieh sieht aus wie ein Virus“. Bei dem Tierchen handelte es sich um einen Drachen.
Aus Paris waren vielleicht 50 Fans dabei. Unterstützt würden sie von ihren Freunden von Red Kaos 94 aus Grenoble. Wir konnten Schals und eine Fahne aus ihrer Region (Dauphiné) ausmachen.
Als zu Spielbeginn die Schwenkfahne im Gästeblock quergelegt wurde, stiegen die Erwartungen in die Höhe. Die Pyroshow war dann aber eher ein Pyroshöwchen.
In der Ostkurve, dem Standort der Horda Frénétik 1997, wurden rotweiße Schwenkfahnen eingesetzt und eine Art Blockfahne (Faust mit Stern) hochgezogen. Davor die Zaunfahne „Tous Ensemble Pour La Montee!“ (alle zusammen für den Aufstieg). In der Curva ouest, dem Standort der Gruppa Metz gab es keine optischen Elemente zu bestaunen. Zu zwei Fankurven in einem Stadion hat sicher jede seine eigene Meinung und es gibt sicher 1.000 Gründe, warum so etwas entsteht. Es ist, in den meisten Fällen, der Stimmung abträglich. Jede Kurve singt ihren eigenen Kram und deshalb blieb mir die Atmosphäre auch nicht im Gedächtnis. Einmal wurde ein Wechselgesang zwischen den Kurven angestimmt.
Die Horda Frénétik pflegt eine Fanfreundschaft zu Kaiserslautern. Da Lautern am selben Tag spielte, konnten wir keine Freunde ausmachen. Bei der Gruppa Metz haben wir einige Trier-Schals gesehen.
Anbei die Übersetzung der Spruchbänder (ein großer Dank an den Kulturbeauftragten)
Westkurve:
15 Années a Etre Figurants, Dans L’Histoire De La Lorraine Vous Restez Inexistanzs. Salope FC – 15 Jahre lang Statistenrolle. In der Geschichte von Lothringen taucht ihr nicht auf. Schlampen FC bezieht sich sicherlich auf die Gruppe „Saturday FC“ aus Nancy, die ihr 15-jähriges Bestehen feierte. Einen kleinen Gruß an Nancy und die Freunde aus Saarbrücken gab es auch noch (fils de pute – Hurensöhne)
In allen drei Fanblöcken hingen Fahnen gegen beIN Sports, wegen den Ansetzungen in der zweiten Liga
Nach dem Spiel ging es schnellen Fußes in die Stadt, um den Abend in verschiedenen Bars und Kneipen ausklingen zu lassen. Die Senioritäten zogen sich früher zurück, die Jugend, schleppte den stillen Teilhaber und den Südbrandenburger noch bis in die Morgenstunden mit durch.
Merci, Serge



