23.03.2012 SG Dynamo Dresden – TSV 1860 München

23.03.2012, 18:00 Uhr
SG Dynamo Dresden – TSV 1860 München
Dresden, RUDOLF-HARBIG-STADION
2. Fußballmafialiga – 29.300 Zs. – 0:1

„Dynamo 2:0 DFB“ prangte auf einem Spruchband vor dem K-Block als kleiner Seitenhieb nach Frankfurt in die Verbandszentrale, wo man hoffentlich bald versteht das ihre sinnlosen Verbote nichts bringen. Und passender als mit dem Spruchband: „Ob bei Geisterspielen, um Punkte, oder im Pokal – Wir Fans sind da in großer Zahl“ kann ich die zurückliegenden Wochen auch nicht beschreiben. Obwohl, da fällt mir doch noch ein: FICK DICH DFB!

Nach Geisterspiel und Gästeverbot durfte man heute also endlich wieder „legal“ im Stadion sein. Da zum sicheren Klassenverbleib auch noch einige Punkte nötig sind sollte die zuletzt magere Ausbeute doch etwas aufgebessert werden. Der K-Block konnte mit gutem und geschlossenem Support auch gleich richtig loslegen. Der ganze Hick-Hack der letzten Wochen hat die schwarz-gelbe Fanszene wohl merklich etwas mehr zusammengeschweißt. Leider kam unsere Mannschaft nicht so gut in die 90 Minuten und überließ nach einer viertel Stunde mehr und mehr den blauen Münchnern das Spiel. Das es zur Pause noch 0:0 stand ist der große Verdienst von Benni Kirsten, welcher mit seinen Reflexen mehrmals in höchster Not zur Stelle war. In der Halbzeit dann durfte der geneigte Zuhörer des Halbzeitprogrammes sich dann einem Aufruf gegen Diskriminierung unterziehen. Nichts für ungut, doch es grenzt fast schon an eine Doppelmoral wenn man bedenkt das die Sektorentrennung immer noch besteht und sich jetzt sogar noch an unseren Zaunfahnenplätzen vergriffen wird. Nicht mit uns! Um auch den Münchner Anhang zu erwähnen: Kurz nach Wiederanpfiff stieg aus dem recht gut gefüllten Gästeblock eine Rauchwolke gen Abendhimmel empor, was aber eigentlich alles auch nicht wirklich der rede Wert war. Allgemein würde ich den Münchnern das Prädikat bemüht für ihren Auftritt geben. Die zweite Hälfte lief sportlich auch genauso weiter wie die erste. In der 61. Minute konnte 1860-Spieler Lauth unbedrängt zur Führung einköpfen, was sich leider auch angedeutet hatte. München verteidigte in der Folge clever und mit jeder Minute schwand auch allmählich die Hoffnung auf ein Tor von Dynamo. Als dann Robert Koch von unterirdisch pfeifenden (Un-) Parteiischen Kircher noch eine fragwürdige gelb-rote Karte (79. Min.) sah war für den bis dahin sowieso schon aufgeheizte Hexenkessel Rudolf-Harbig-Stadion fortan das Fass übergelaufen. Ein perverses Pfeifkonzert der 29.000 dynamischen Kehlen schallte bei jeder Schiedsrichterentscheidung gegen schwarz-gelb und jedem Ballbesitz der Gäste durchs Stadion. Durch Schlachtrufe wurde die Mannschaft zwar noch einmal vor getrieben, doch helfen tat es nichts mehr. Da hat sich der Ausflug nach Dresden für die zum Großteil per 77€-Sonderzug (Zitat: „ein echtes Schmankerl“!!!!!!) angereisten 60ger ja bestimmt gelohnt….. (FelixDW)

Ahoj, du hast das Wort.

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