04.08.2011 FK Sarajevo – AC Sparta Praha

04.08.2011, 21:00 Uhr
FK Sarajevo – AC Sparta Praha
Sarajevo, Olimpiskij Stadion Asim Ferhatović Hase
Europa Liga – 5.600 Zs. – 0:2

Sommerurlaub 2011, von vornherein stand fest das neben ein Paar Fußballspielen der kulturelle Teil eine gewichtige Rolle spielen sollte! Deshalb ging es wie so oft in Richtung Balkan. Bevor es aber so weit war, genoss man einige schöne Tage am Orlik Stausee in CZ. Am Donnerstag morgen gestartet, erreichten wir nach endloser Fahrt bei tropischen Temperaturen Sarajevo. Nach kurzer Planlosigkeit wurde noch schnell die Bleibe geentert, bevor es eine Stunde vor Anpfiff zum Stadion ging. Hierzu und auch wie zur heimischen Fanszene spar ich mir jetzt sämtliche Ausführungen. Das Zuschauerinteresse hielt sich dank der herben Klatsche aus dem Hinspiel in Grenzen. Eigentlich war mein Plan einige Fotos von der Tribüne zu schießen, doch da hatten wir schon Karten für die Kurve in der Hand. Trotz der aussichtslosen Situation, legte der Heimanhang einen ordentlichen Auftritt ab. Hin und wieder wirkte alles etwas schleppend, aber nachdem der Capo ordentlich rotierte zog der Mob sofort wieder an. Sarajevo war den Gästen spielerisch mindestens Gleichwertig, doch wie schon im Hinspiel war Sparta einfach cleverer, schade! Im Gästeblock fanden sich knapp 25 unauffällige Gestalten ein und auch auf der eigentlich gesperrten Haupttribüne sammelten sich einige Sparta-Kunden. Das größte Problem stellte am Abend die Parkplatzsuche im Zentrum da, sollte doch möglichst kostenneutral geparkt werden, diese konnte aber dank eines Einheimischen gelöst werden. Hvala! (Sven)

05.08.2011

Am folgenden Tag stand ein ausführliche(r)Stadtrundgang/Rundfahrt auf dem Plan, bei dem auch der Sarajevo-Tunnel besichtigt wurde.„Der Sarajevo-Tunnel war ein Fluchttunnel während der Belagerung von Sarajevo (1992–1995). Er war eine unterirdische Fußweg-Verbindung unter der Start- und Landebahn des Flughafens Sarajevo zwischen dem durch serbische Streitkräfte belagerten bosnisch-kroatischen Teil der bosnischen Hauptstadt Sarajevo und einer angrenzenden Vorort-Gemeinde, die nicht belagert war. Er diente ab Mitte 1993 sowohl zur Flucht aus als auch zur Versorgung der belagerten Stadt.“(Quelle Wikipedia)
Besonderes fernab vom Zentrum sind die Spuren des Krieges bei genauer Betrachtung deutlich sichtbar. Der Abend wurde bei leckeren Cevapi und Sarajevsko in verschieden Kneipen und Bars verbracht. Die Stadt sowie seine Bewohner hinterließen einen sehr positiven Eindruck, wirklich überwältigend die Gastfreundschaft, welche einem allerorts entgegen gebracht wird. (Sven)

Ahoj, du hast das Wort.

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