28.01.2012 FV Eintracht Niesky – SV Gnaschwitz/Doberschau

28.01.2012, 13:00 Uhr
FV Eintracht Niesky – SV Gnaschwitz/Doberschau
Niesky, Jahnsportstätte Kunstrasenplatz
Testspiel – 69 Zs. – 4:0 – Eintritt: 2€

Vor einem Jahr gab es im Januar eine ähnliche Konstellation: erst Fußball, im Anschluss Eishockey. Damals mit unterwegs der brb und ich lernte im Zug die Frau meiner Träume kennen. Die Voraussetzungen dieses Jahr ein wenig suboptimal. An besten Esser den die Dynamofanszene zu bieten hatte lag dies nicht. Ganz und gar nicht. Die Bahn reformierte im letzten Jahr das Sachsenticket. Mit reformieren meine ich, dass die Bahn es schaffte auch dieses Fahrkarte sau teuer zu machen. Eine Person 21€, die nächsten vier je 3€ Aufschlag. Das macht bei fünf Personen einen Gesamtpreis von 33€. Ein aggressives BUUUUUUUUUUUUUH!!!!! gibt es deswegen von mir. Kalkulieren war nun angesagt. Fahren wir nur zu zweit und bezahlen je 12€, oder schreiben wir eine Mitfahrgelegenheit ins Internet und bezahlen pro Person bestenfalls nur noch 6,60€? Für letzteres wurde sich entschieden. Und hätte es im Vorfeld nicht einen Kommunikationsfehler zwischen mir und Lars gegeben, hätten wir auch drei Mitfahrer gehabt. Nur leider ging ich immer davon aus, dass wir schon zu dritt wären. So war es uns leider vergönnt Elisa oder Marie mal näher kennen z zu lernen und es wurde nur ein Nils und ein Hyperaktiver mit aufs Ticket gebucht. Auffällig hierbei, dass Männer anrufen um sich den Platz auf dem Ticket zu sichern und Frauen nur ‘ne kurze SMS schicken. Letztlich betrug der Fahrpreis für Lars und mich nun 10€. Schon mal zwei Euro gespart. Via Görltiz die letzten Kilometer mit der Ferkeltaxe der ODEG zurückgelegt. Angekommen in Niesky und die ersten Meter gelaufen, wähnte ich mich kurz irgendwo im tiefsten ehemaligen SU-Terretorium, nur nicht in Ostsachsen. Wenn man den Bahnhof verlässt sieht man als erstes einen baufälligen Busbahnhof mit klapprigen Bussen. Der Ausblick ist, auch bedingt durch das triste Winterwetter, auch eher ermüdend denn erheitern. Ein Rundumblick voller langweiliger Gegend. Da wertete das gesprühte „SMASH WSW“ in Blau und Schwarz am Abrisshaus die Farbpalette schon der ganzen Gegend schon erheblich auf.
Angekommen am Sportplatz mussten für diesen Testkick 2€ Eintritt bezahlt werden. Eine Eintrittskarte die diesen Namen auch verdient, gab es dann aber im Gegenzug in die Hand. Leider fanden wir den unbewachten Hintereingang erst nachdem wir bezahlt hatten. Die neben uns 67 anderen Anwesenden drängte wohl auch die Langeweile oder die mit dem Nudelholz bewaffnete Frau hier her. Irgend einen Grund sich solchen Hafen anzuschauen gibt es immer. Nach der unschuldigen Frage eines Rentners ob wir zu denen (also Gnaschwitz) gehören würden, kehrten wir noch einmal ins kalte Vereinsheim ein und wussten noch nicht, welche Folgen diese Frage haben sollte, dir wir wahrheitsgemäß verneinten. (goju)

Ahoj, du hast das Wort.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.