29.10.2011 SG Dynamo Dresden – Karlsruher SC

29.10.2011, 13:00 Uhr
SG Dynamo Dresden – Karlsruher SC
Dresden, RUDOLF-HARBIG-STADION
2. Liga – 23.610 Zs. – 5:1

 

Der KSC meldete sich an um am 13. Spieltag einen Sieg aus dem Rudolf-Harbig-Stadion zu entführen. Vor dem Abstieg aus der zweiten Liga, 2006, waren die Begegnungen mit den Karlsruhern meist von Prisans geprägt. Man erinnere sich nur einmal an das Auswärtsspiel im Wildpark 2005. Oder das packende Montagabend Duell 2006  in dem die SGD einen 3:2 Heimsieg erringen konnte – zugleich das erste Livespiel welches überhaupt an einem Montagabend gewonnen werden konnte. Aber genug der History, nun zu der Begegnung an diesem Samstag im Herbst.

Nachdem in den letzten Tagen nach und aufgrund des DFB-Pokalspiels genug verbal von allen Seiten auf Dynamo eingeschlagen wurde, sollte heute an den sportlichen Aufwind angeknüpft werden. Gegen Kellerkind Karlsruhe auch eine durchaus machbare Aufgabe. Nachdem sich beide Mannschaften auf dem Rasen zu Beginn noch neutralisierten gab ein Elfmeterpfiff (Trojan wurde im Strafraum gelegt) zu Gunsten unserer Jungs den Wegweiser für den weiteren Spielverlauf. Dedic konnte so in der 29. Minute souverän seinen zweiten Saisontreffer markieren. Es dauerte auch nicht lange da vollstreckte Subasic (31.min) nach Flanke von Fiel zum 2 zu 0 für die SGD. Von nun an übernahmen auch unsere Mannen, die heute mit hoher Ballsicherheit zu glänzen wussten, die Szenerie. Dieser Doppelschlag war natürlich gefundenes Fressen für den heute gut und sangesfreudigen aufgelegten Dresdner Anhang. Leider erzielte Gästespieler Aquaro nach einem (unnötigen) Eckball in der 38. Spielminute schon den Anschlusstreffer. Das Ergebnis hielt aber nicht lang, denn Koch markierte aus spitzem Winkel und mit Hilfe des Pfostens keine Minute später das nächste Tor. Alter Abstand somit wieder hergestellt – sehr gut! Das ging ja heute Schlag auf Schlag. Mit diesen Spielstand ging es dann auch in die Pause. Von den blau-weißen KSC Fans bis auf einige Souvenirs am Zaun des K-Blocks bisher übrigens noch gar nichts zu sehen. Diese zeigten sich dann aber nach der Pause, doch aufgrund der nüchternen Leistung ihrer Mannschaft und des Spielstandes viel ihr Support auch nur eher dürftig aus, so das es sich optisch nur auf Fahnen schwenken belief. Trojan und der eingewechselte, sich immer mehr zum echten Joker entwickelnde, Fort ließen uns jeweils nach schön heraus kombinierten Kontern nochmals jubeln (54. & 68. Minute). Nun schmetterte man sich auch gleich viel lauter gegenseitig das Kosovo-Lied um die Ohren. Auch wurde nun einmal probiert die Sitzplätze mit in die Unterstützung der wackeren Mannen ein zu beziehen, was auch teilweise gut gelingen konnte. Von Ex-Dynamo Klemen Lavric (17 Tore in der Saison 2004/05 und später für 1. Million € nach Duisburg transferiert) der bekannterweise mittlerweile beim heutigen Gastverein seine Brötchen verdient, war übrigens wenig zu sehen über die 90. Minuten Spielzeit. Obwohl man noch ein Tor „forderte“ passierte bis zum Ende nichts mehr. Mit einer 5:1 Abfertigung des Gegners kann man doch auch mal zufrieden sein ;-).

Ein rundum gelungener Tag also, an dem man nebenbei den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte im Profifußball einfahren konnte. Die Gästefans hingegen gaben ihrer Mannschaft und Trainer noch reichliche Unmutsbekundungen für die Indiskutable Leistung mit auf dem Weg. In Dresden, so kann man nun endgültig feststellen, hat sich eine neu zusammengestellte Mannschaft wohl endlich auf  Zweitliganiveau gefunden.  So kann es gern bleiben. Doch die Aufgaben werden indes nicht leichter, schon am Freitag geht’s zum Tabellenführer nach Düsseldorf……(FelixDW)

 

Bilder vom Spiel bei

ULTRAS DYNAMO

Bultras


5 thoughts on “29.10.2011 SG Dynamo Dresden – Karlsruher SC

  1. Man nehme eine Polizei, die nicht in der Lage ist, ein schlüssiges Konzept zu entwerfen und umzusetzen, dass deeskalierend wirkt und Sicherheit gewährleistet. Eine Polizei, die unkoordiniert, aggressiv, provozierend und unprofessionell agiert. Polizisten, die Pfefferspray wahl- und rücksichtslos auch gegen Unbeteiligte und gegen einen schlichtenden Dresdner Ordnungsdienst einsetzen.
    Und man nehme Medien, deren Berichterstattung bereits Tage vor dem Spiel feststeht. Journalisten wie Herrn Poschmann, dessen Voreingenommenheit und Abneigung gegenüber den Fans aus Dresden mehr als offensichtlich war und ein ZDF, dass auf Kosten Dynamos versuchte, die Worte ihres Kommentators Oliver Schmidt zum Thema Pyrotechnik in der Öffentlichkeit zu relativieren. Zeitungen und Fernsehsender, die ohne einen Funken journalistischer Sorgfaltspflicht jede Halb- und Unwahrheit übernehmen, aufblasen und weiterverbreiten.
    Nun ist der Kessel wieder einmal übergekocht und wieder einmal – auch das ist nicht neu – wird von allen Seiten versucht, die jeweiligen Anteile an der Schuldfrage zu erörtern und den entsprechenden Parteien zuzuschieben. Während die einen der Zutat Gossenjournalismus die größte Wirkung einräumen, sind die nächsten vom besonderen Einfluss unfähiger Polizisten überzeugt.

Ahoj, du hast das Wort.

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