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30.09.2018, 12:45 Uhr
DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V. II – FC Kickers Ückendorf 68 e.V.
Gelsenkirchen, Glückauf-Kampfbahn
Kreisliga B Gruppe 2 Gelsenkirchen – 27 Zs. – 2:1

Die Ebene der Liga blieb die gleiche. Weiterhin hieß es: tief, tiefer, am tiefsten. Aus ganz einfachen Grund: eine erste Liga gibt es im deutschen Fußball nur eine. Aber zehnte Ligen, bis einer die alle durch hat vergeht Zeit, wird ordentlich Geld verbrannt und es werden Orte kennen gelernt, die kannste dir nicht ausdenken. Darum also, und weil es zeitlich gut passte, die zweite Mannschaft vom DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V. besucht. Das Spiel zwar auf Kunstrasen und für die Temperaturen hätte es schon Rasen sein können (Kunstrasen eigentlich nur im Winter), aber das, was den Platz umgab, war das eigentliche Ziel. Denn dieses wurde ab dem 01.08.1927 erbaut und am 02.09.1928 offiziell eröffnet. Weiterhin trägt dieses Stadion den Namen Glückauf-Kampfbahn oder auch Kampfbahn Glückauf. Errichtet wurde es auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation und als der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. hier den Ball über den Rasen schob, waren auch mal bis zu 70.000! Zuschauer anwesend. Bei einem Fassungsvermögen von 34.000 wohlgemerkt. War aber zu früheren Zeiten nicht ungewöhnlich. Denn auch im Steyer-Stadion zu Dresden waren mal 60.000 Zuschauer bei einem Spiel anwesend. Nach dem Rückbau der Stehtraversen fasst die Glückauf-Kampfbahn in der heutigen Zeit leider nur noch 11.000 Zuschauer. Für mich ein Frevel, der Rückbau, denn mit Stufen würde dieses Stadion noch gewaltiger aussehen. Aber Hauptsache hier wird noch gegen den Ball getreten und die denkmalgeschützte Tribüne blieb erhalten. Bis 1973 trug Schalke 04 hier seine Heimspiel aus und wechselte dann in das Parkstadion, welches ebenso im Jahr 2001 verlassen wurde. Das Spiel so lala, erste Halbzeit besser als die zweite. Zum Glück bretzelte die Sonne nich mal ordentlich vom Himmel, so dass ich es mir kurze Zeit auf den letzten verbliebenen Stufen gemütlich machte und noch mal reichlich Sonne tankte. Dabei kam es zu einer eklatanten Störung. Denn eine größere Gruppe platzierte sich im Rahmen einer Stadionführung neben uns. Wieso auch nicht ein Mal im Leben eine Führung durch Gelsenkirchen und seine Stadien? Besser kann der Sonntag doch nicht verbracht werden. So, nun noch ein Spiel und auch dieses Wochenende wäre über die Runden gebracht. (goju)






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Ahoj, du hast das Wort.

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