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28.07.2019, 14:00 Uhr
SG Eintracht Gelsenkirchen 07/​12 e.V. – YEG Hassel e.V. III
Gelsenkirchen, Südstadion am Haidekamp
Testspiel – 18 Zs. – 2:2

Radfahren im Ruhrgebiet fetzt bisher. Die Gegebenheiten sind hier, und das hätte ich nicht erwartet, weitaus besser als in Dresden. Da geht es mit dem Rad schnell von Punkt A zu Punkt B.

Die Sportgemeinde Eintracht Gelsenkirchen entstand im Jahr 1950 durch den Zusammenschluss von Alemannia und Union Gelsenkirchen, ging im Jahr 1973 mit dem STV Horst-Emscher zum Eintracht Gelsenkirchen-Horst zusammen und hieß ab dem Jahr 1978 STV Horst-Emscher und war quasi von der Bildfläche verschwunden. Bis zum Jahr 1997, denn da nahm der 1939 gegründete Verein SV Fortuna Gelsenkirchen den Namen Eintracht Gelsenkirchen an. Die erste Spielstätte der Eintracht war das Stadion am Südpark, welches am 09.04.1923 eingeweiht wurde. Dem Spiel zwischen Union Gelsenkirchen und der SpVgg Fürth wohnten damals 16.000 Zuschauer (Kapazität 28.000) bei. In den 1960er Jahren musste dieses Stadion aber einem Neubaugebiet Platz machen und so erfolgte der Umzug in das Südstadion, welcher 1967 erfolgte.

An die erfolgreichen Zeiten von einst kann (aktuell) nicht mehr angeknüpft werden und so heißt der triste Ligaalltag Kreisliga A, Staffel 2. Und das trotz einer erneuten Fusion mit den Sportfreunden Gelsenkirchen zur SG Eintracht Gelsenkirchen 07/12 im Jahr 2017. Und so sah der Fußball dann auch aus. Wobei das Gebotene der Eintracht immer noch besser war, als das der Hasseler. Aber unter dem Strich, wird es mit dem Aufstieg wohl schwer werden. Wenn selbst gegen eine zwei Ligen tiefer spielende Herde nicht gewonnen und sogar ein Elfer verschossen wird. Wobei sich der Torwart der Hasseler zurecht freute, diesen in der zweiten Hälfte gehalten zu haben. Übrigens bezieht sich das YEG bei Hassel auf Yunus Emre Gençlik. Yunus Emre war ein türkischer Dichter und Mystiker, welcher im 13. und 14. Jahrhundert als Friedenskämpfer die Weltgeschichte bereicherte. Im Jahr 1993 wurde die YEG punktgenau auf den 672. Todestag von Yunus Emre gegründet. Das Gençlik steht für Jugend. Ihr werdet es sicherlich schon wissen oder merken: das Ruhrgebiet ist sehr vielfältig aufgestellt. Denn auch bei den Gladbeckern wurde am Morgen ein munterer Mix aus Türkisch und Deutsch gesprochen. Und ebenso bei den Grünen aus Hassel. Wenn dann noch das Ruhrpottdeutsch dazu kommt, existiert hier ein buntes Potpourri an Sprachen. Da reicht es dann scheinbar auch, wenn die Spielerpässe der Gäste erst in der Halbzeit kontrolliert werden.

Bei mir war das Ende des Tages aber noch nicht erreicht. Das nächste Ziel hieß Herne. (goju)






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