Royale Union Saint-Gilloise – Oud-Heverlee Leuven
Bruxelles-Forest, Stade Joseph Mariën
1. Liga (Division 1A) – 5.786 Zs. – 1:0
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Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, dank mir standen wir ja schon zum zweiten Mal in der Straße, machte Serge noch ne kleine Mischung. Er meinte nur süffisant, manche haben Long COVID, wir haben einen Longdrink, Grüße gehen raus nach Riesa.
Aus der Geschichte zu Royale Union Saint-Gilloise
Der am 1. November 1897 gegründete Klub gehört zu den ältesten noch bestehenden Fußballvereinen Belgiens. 1904 gewann Union Saint-Gilloise die erste von elf bisher errungenen Meisterschaften. Sieben der Titelgewinne gelangen vor dem Ersten Weltkrieg. 1913 und 1914 gelang zudem der Sieg im belgischen Pokal. Nach der achten Meisterschaft 1923 musste der Verein zehn Jahre warten, ehe der erneute Triumph gelang. 1933 bis 1935 stellte Union Saint-Gilloise einen bis heute gültigen Rekord auf, als man 60 Spiele in Folge ohne Niederlage überstand. Folglich wurde man auch 1934 und 1935 nationaler Meister. Seither wartet der Klub auf einen Titelgewinn.
Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Union Saint-Gilloise auch international. Allerdings war der Messepokal nicht tabellenstandsbezogen, sondern die Teilnahme wurde nur durch den örtlichen Messestandort garantiert. Dabei gelang im 1958 bis 1960 ausgetragenen Wettbewerb sogar die Halbfinalteilnahme, Birmingham City erwies sich jedoch in den beiden Spielen als zu stark.
1965 erfolgte der Abstieg aus der Ersten Division. Der Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte wurde 1981 erreicht, als man in die vierte und damit niedrigste Liga abstieg. 1983 gelang der Aufstieg in die Dritte und 1984 (für zwei Jahre) der Aufstieg in die Zweite Liga, der der Verein 1996/97 und von 2004 bis 2008 ebenfalls angehörte. Nach einigen Jahren in der semiprofessionellen dritten Liga und einem nur knapp verhinderten Abstieg in die vierte, gelang Union Saint-Gilloise 2015 der Wiederaufstieg in die zweite Liga.
In der ersten Saison in der 2. Division erreichte der Verein dabei den 6. Platz, womit er sich für die neue Division 1B mit nur noch acht Vereinen qualifizierte. In der Saison 16/17 konnte man in der Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung Platz 4 erreichen, so dass man nicht an der Abstiegsrunde teilnehmen musste.
In der nächsten Saison belegte man in der Gesamtwertung nur Platz 6 und in der folgenden Abstiegsrunde mit fünf Punkten Vorsprung Platz 3, so dass Union Saint-Gilloise in der Division 1B verblieb. In der Saison 2018/19 kam der Verein auf Platz 3 der Gesamtwertung und in den folgenden Play-off 2 der ersten Division, an denen man aufgrund dieser Platzierung teilnehmen konnte, mit vier Punkten Rückstand auf den Gruppensieger auf Platz 2.
Am 19. Juni 2019 wurde der Vertrag mit dem bisherigen Trainer Elsner auf dessen Wunsch aufgelöst, weil dieser zum französischen Verein Amiens SC wechselte.[2] Am 1. Juli 2019 wurde die Verpflichtung des neuen Trainer Thomas Christiansen mit einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren bekanntgegeben. Dabei hat Union Saint-Gilloise die Option, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern.[3] Nach der Saison 2019/20, in der Royale Union den 4. Platz in der Gesamttabelle belegt, wurde Mitte Mai 2020 die Zusammenarbeit mit Christiansen vorzeitig beendet.[4] Am 24. Mai 2020 wurde Felice Mazzù als neuer Trainer bis zum Ende der Saison 2020/21 mit Verlängerungsoption verpflichtet.[5]
In der Saison 2020/21 stand Union Saint-Gilloise nach dem Sieg gegen den RWD Molenbeek bereits nach 23 Spieltagen uneinholbar auf Platz 1 und stand somit vorzeitig als Meister und Aufsteiger fest.[6] Mitte Mai 2021 wurde Mazzùs Trainervertrag auf unbestimmte Zeit verlängert.[7] Ende Mai 2022 löste Mazzù seinen Vertrag bei Union auf, weil er als Trainer zum Ligakonkurrenten RSC Anderlecht wechselte.[8] Mitte Juni 2022 wurde der bisherige Co-Trainer Karel Geraerts zum Trainer mit einem unbefristeten Vertrag berufen.[9]
(Quelle: wikipedia.org/wiki/Royale_Union_Saint-Gilloise abgerufen am 10.02.2023 um 14:44 Uhr)


Royale Union Saint-Gilloise-KV Ostende , Januar 2008