08.05.2011 SG Dynamo Dresden III – VFC Plauen II

08.05.2011, 15:00 Uhr
SG Dynamo Dresden III – VFC Plauen II
Dresden, RUDOLF-HARBIG-STADION Kunstrasen
6. Liga (Landesliga Sachsen) – 76 Zs. – 2:1

Spielbericht von Havelländer aus dem NOFB-Forum

Dresden:[/b] Lohse – Bandulewitz, N. Talke, Küttner, Vogt – Böhme (84. Reck), E. Talke, Ritter, Hüppe (89. Richter) – Karsten, Töwe (46. Heinze).
Plauen: Schüler – Würfel, Boden, Wolf, D. Schröter – Schmidt, Hummel, Weigl, Färber, Matthes – Zimmermann.
Schiedsrichter: Böhmer (Gornau).
Zuschauer: 76.
Tore: 0:1 Küttner (13./Eigentor), 1:1 Bandulewitz (40.), 2:1 Böhme (68.).

Eigentlich hatte an diesem Sonntag vieles gepasst: die Stimmung in der Mannschaft und das Wetter waren gut, Verstärkung aus der Ersten gab es, trotz zeitgleichen Spiels der Ersten in Berlin, mit Boden, Zimmermann und Färber gleich dreifach. Und auch die Landesligapartie begann fast optimal. Einzig der Zustand des Kunstrasens am Glücksgas-Stadion ließ zu wünschen übrig. Die Schnipselaktion der Dynamo-Fans zum Drittligaspiel am Vortag hatte hier Spuren hinterlassen.
Souverän baute der VFC II das Spiel aus der Abwehr heraus auf, machte das Spiel breit und ließ bei einem hohen Prozentsatz an Ballbesitz die Gastgeber laufen. So hielt man sich in erster Linie die Dresdner fern vom eigenen Strafraum. Diese konnten nichts anderes als reagieren und kamen in der Anfangsviertelstunde nicht ein einziges Mal vor das VFC-Tor. Aber auch Plauener Chancen waren Mangelware. So war es ein Eigentor von Küttner, allerdings „erzwungen“ von Dave Schröter, das die Plauener Führung brachte. Schröters gewolltes Zuspiel in die Spitze wurde von Küttner unhaltbar in das eigene Tor abgefälscht. Das stachelte die Dresdner an, während die Gäste einen Gang zurückschalteten. In der 17. Minute kam Dynamo III durch eine Ecke erstmals gefährlich vor das VFC-Tor. In den folgenden Minuten übernahmen die Gastgeber immer mehr die Regie im Mittelfeld. Der offensive Außenverteidiger Bandulewitz versuchte sich bereits in der 33. Minute an einem Torschutz, doch ging dieser Versuch etwa einen Meter über das Tor. In der 40. Minute machte er es besser. Er nahm das Zuspiel von Karsten an, ging in den Strafraum, zog vom rechten Strafraumeck ab und traf zum 1:1.
Die vom Trainerteam erhaltenen Instruktionen konnte die VFC-Reserve nur kaum bis gar nicht umsetzen. Die Folge war ein stetiges Anrennen auf das Plauener Tor. Keeper Schüler hielt sein Team lange im Spiel. Er hielt den Freistoß von Böhme fest (49.), nahm dem einschussbereiten Böhme den Ball vom Fuß (63.) und parierte Hüppes Schuss aus der Drehung (65.). Als es schon den Anschein hatte, dass die Dresdener die Plauener Abwehr nicht knacken könnten, fasste sich Böhme ein Herz und zog aus der zweiten Reihe volley ab. Schüler konnte die Lederkugel nicht mehr aus dem Dreiangel „herausfischen“ – 2:1. Dresden drückte weiter und kam durch Hüppe (71.) und Böhme (74.) zu weiteren Möglichkeiten. Nach einer Ecke klärte Boden auf der Torlinie vor Heinze. Eine Glanzparade musste Schüler gegen Böhme hinlegen (82.), um die Vorentscheidung zu vermeiden.
Lediglich in der Schlussoffensive konnte der VFC II wieder für Gefahr sorgen. Doch Boden brachte im gegnerischen Strafraum den schwierigen Ball nicht unter Kontrolle (90.). Ein Schuss von Wild in der Nachspielzeit wurde zwar noch abgefälscht, konnte aber von Torwart Lohse noch gefangen werden.
Natürlich war VFC-Trainer Thomas Wolfrum enttäuscht: „Wir haben das Spiel nach einer guten Anfangsphase im Kopf noch verloren. Wir waren überhaupt nicht präsent und hatten zu viele Spieler dabei, die absolut nicht ihre Leistung abrufen konnten. Das war seit einigen Wochen unser schlechtestes Spiel.“

Ahoj, du hast das Wort.

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