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19.09.2020, 10:30 Uhr
FK Vroutek – TJ Baník Osek
Vroutek, Stadion FK Vroutek
Ústecký kraj - 1.B třída dospělých sk. B – 100 Zs. – 1:4
geschätzte Lesezeit ca. 2 Minuten


Es sind die Fragen, welche die Welt bedeuten: „Mache ich lieber mal wieder ’nen Budenschwung, oder fahre ich zum Fußball?“

Da jetzt hier ein besuchtes Fußballspiel zu sehen ist, ist die Fragestellung an sich schon obsolet bzw. eher rhetorischer Natur.

Der kleine Ort Vroutek (deutsch Rudig) mit seinen 1.846 Einwohnern liegt an der Bahnstrecke Plzeň–Duchcov, welche heute nur noch bis Obrnice reicht, da der Streckenabschnitt von Bílina nach Duchcov wegen des Braunkohletagebaues aufgegeben wurde.

Aus dem einst zum Sudetenland gehörenden Ort, wurden nach dem 2. Weltkrieg die deutschen Einwohner vertrieben und statt deren sogenannte Wolhynientschechen angesiedelt. Diese stammen aus Wolhynien, welches im Nordwesten der Ukraine liegt. Und der Geschichte nach, soll Wolhynien nach der Stadt Wolin benannt wurden sein, welche aber längst, und wie das einst einzigartige Atlantis, untergegangen sein soll. Soweit die Fakten. Nun zum Fußball.

Was der FK Vroutek auf jeden Fall kann, ist ein sehr schönes Ansetzungsplakat sein eigen nennen dürfen. Wobei die Berge in Alpenoptik auf dem Ansetzungsplakat Fragen aufwarfen. Neben dem Plakat gab es noch eine schicke Tribüne am und brandenburger Baumidylle neben dem Sportplatz. Dazu die üblichen Honzas in Tarnfleckkleidung und Rentner und andere Zuschauer, welche sich am Morgen neben Bier auch schon Pfeffis in den Hals schütteten. Also alles ganz normal hier.

Bei einem Elfmeter im Spiel, beauftragte ich den Kostverächter diesen zu filmen und ihn später an Der stille Teilhaber zu schicken. Doch leider sagte ich auch: „Wenn du den Elfer jetzt für ihn filmst, geht der garantiert nicht rein.“ Pfiff – Schuss – Latte. Dabei will Der stillte Teilhaber doch so gern mal ein Elfmetertor filmen und wir wollten ihm das Video dann schicken, damit er es weiter schicken und „Seht! Hier! Von wegen, wenn ich einen Elfmeter filme, wird der nicht verwandelt.“ sagen kann. Doch leider….kringelte ich mich ob meiner zuvor getätigten Aussage erst mal vor Lachen. Der Virus des gescheiterten Elfmeters war von ihm direkt auf uns über gesprungen. Oder hätte ich einfach nur nicht seinen Namen erwähnen sollen? Denn Namen des Grauens? Ich weiß es nicht.

Letztendlich dominierte Osek das Spielgeschehen und ging verdient als Sieger vom Platz. Ebenso wie wir, die ja noch Ziele hatten. (goju)








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kopane.de
Author: kopane.de

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