02.08.07 FK Rudar Pljevlja – AS Omonia Nikosia

02.08.07, 20:15 Uhr
FK Rudar Pljevlja – AS Omonia Nikosia
Podgorica, Gradski Stadion Pod Goricom
UI-Cup – Z.: 1.000 +/- x (freier Eintritt) – G: 57
0:2

Zum Spiel gab es in diesem Stadion, welches so gar nicht zum Balkan passt (so modern) freien Eintritt. 50 Heimfans auf der einen und 57 Gästefans auf der anderen Tribüne gaben diesem Spiel den gesanglichen Rahmen. Wobei von Spiel nicht die Rede sein kann. So ein Fehlpassfestival sieht man ja nicht mal in der Jugend in anderen Ländern. Kein Wunder, dass hier ein maltesischer Schiedsrichter die Leitung inne hatte. Manch anderer hätte wohl alles gepfiffen. Dabei war es sicherlich ne Topleistung beider Mannschaften. Die Spieler und die Fans boten zwar nichts außergewöhnliches, waren aber steht mit dem Herz und Einsatz dabei. Da macht es dann doch wieder Spaß zuzuschauen. Hier ist Fußball noch Fußball. Hier wird nicht wegen jeder kleiner Berührung der Beine rumgeheult. Abseits der großen Fußballbühnen ist es doch am schönsten.
Alles in allem bleibt Podgorica nur für diesen schönen Tag zu danken. Danke.
Denn mit dem Schlusspfiff hieß es direkt Abschied nehmen, waren ja noch 1.000 Kilometer Weg für die Nacht eingeplant. Natürlich wieder eine Nacht im Auto. Richtung Bosnien dann nordwärts gefahren. Die Berge wurden wieder höher und nahmen im Mondschein ein ebenso geiles Bild an, wie die Landschaft während der Hinfahrt. An der bosnisch-montenigrinischen Grenze dann abermals Diskussionen wegen der „Zielona Karta“. Der Grenzer erklärte uns in Englisch, dass das Fax in Bosnien ungültig ist und wir eine Karte für 100€ hier an der Grenze kaufen müssten. Wir erklärten, dass es doch egal is. Die Versicherung ist ja schließlich bezahlt. Nach der Diskussion folgte die Kofferraum-Visite. „Alkohol?“ „Nein!“. Die Grenzer verabschieden sich mit allen Papieren in ihr Häuschen, weil mussten telefonieren. Kurze Zeit später kommen sie wieder. Der Englischsprechende hält uns die Papiere hin und wünscht „Good luck“. Vom Geld oder der grünen Karte wollte er nichts mehr wissen. Willkommen in Bosnien. Die Berge hoch, die Straße sehr schlecht, die Täler steil abfallend neben der Straße und als Begrenzung gibt es nur einen Maschendrahtzaun. Schon geil. Wie gesagt, hier macht es Spaß. Abwechselnd lenkten dann der fuxx und der Navy (10 Stunden am Steuer. Was für eine Maschine dieser “Mensch”) das Auto durch die bosnische Nacht. Ich dann auch mal ein paar Stunden. Nur der scooby, der schlief den Schlaf des Gerechten. Hat er ja keine Fahrerlaubnis für ein Auto. Via Kroatien, Slowenien erreichte man dann gegen Mittag Schwechat bei Wien.

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