29.04.2011 SV Babelsberg 03 – SG Dynamo Dresden

29.04.2011, 18:00 Uhr
SV Babelsberg 03 – SG Dynamo Dresden

Potsdam, Karl-Liebknecht-Stadion
3. Liga – 6.818 Zs. – 1:1

Ein Freitagabendspiel im Potsdamer Stadtteil Babelsberg stand an. Ein bisschen mulmig im sportlichen Sinne war mir im Vorfeld der Partie schon, denn um oben in der Tabelle bleiben zu können musste ein Auswärtsdreier her. Aber Aufsteiger Babelsberg hat keine schlechte Truppe. Der Präsident der Gastgeber hatte indes eine ganz tolle Idee, denn er wollte den zahlreichen Gästeanhang kurzum in die Heimkurve stellen. Das stieß aber auf regen Wiederstand beider Fanseiten und wurde deshalb wieder begraben.

In Babelsberg angekommen, wurde sogleich die Suche nach einer Parkmöglichkeit bewältigt. Die Exekutive war heute auch wieder präsent und darüber ergötzte sich auch eine ältere Dame die mit dem Fahrrad von ihren Einkäufen kam. Unter Regen ging es zum Gästeblock. Da angekommen zeigte sich aber dann schon wieder die Sonne. Also rein in den Block und rein ins Spiel. Das ehrwürdige Babelsberger Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird sich demnächst leider auch im Gewand der modernen Arenen zeigen. Die Nordkurve Babelsberg präsentierte zum Einlauf der Mannschaften eine Blockfahne welche das Vereinswappen der 03’er zeigte. In der ersten Hälfte lief das Geschehen auf den Tribünen und dem Rasen so dahin. Wobei Dynamo im Vergleich zu den Gastgebern in beiden Dingen einen Tick überlegener war. Mitte der zweiten Hälfte kam Sprichwörtlich Feuer auf die Tribünen, als Babelsberg ein Spruchband entrollte und dazu einige Bengalen abbrannten. Der Gästemob ließen sich natürlich nicht lange bitten und zehn Sekunden später war der direkte Konter ausgefahren. Diese Pyro-Einlage passte dummerweise dem Schiedsrichter nicht. Doch zum Glück ging es weiter denn in Minute 77 stocherte Robert Koch die Kugel zur Erlösung ins Tor. Das wiederum hatte einen utopischen Torjubel zur Folge und nun war auch richtig Achterbahn unter den Dresdnern angesagt. Doch dann, kurz vor Schluss, machte sich doch noch Ernüchterung und Frust unter dem Dynamovolk breit. Ein Kopfballtor lies die Hausherren jubeln. Verdammt! Zu allem überfluss flog Schahin in der 89. Minute noch frühzeitig mit Gelb-Rot.

So packte man enttäuscht seine Sachen zog aus dem Stadion, während die Blau-Weißen sich noch bisschen feiern ließen. Na schönen Dank! Das war’s wohl mal wieder mit Dynamo, dachte man leise und machte erneut einen Haken hinter die Spielzeit. Zu diesem Zeitpunkt konnte ja auch noch keiner ahnen das die Konkurrenten am selben Wochenende noch Federn ließen. Was wiederum für Schwarz-Gelb erneut alles möglich macht… (FelixDW)

Bilder vom Spiel bei:

ULTRAS DYNAMO

Bultras

Ahoj, du hast das Wort.

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